Primärquellen statt Zusammenfassungen. Rechtliche Aussagen stehen hier nur, wenn wir den Wortlaut selbst nachgeschlagen haben: gesetze-im-internet.de, EUR-Lex, die veröffentlichten Dokumente der zuständigen Stelle. Jeder Beitrag trägt am Ende eine Quellenliste mit Fundstelle, Link und Abrufdatum. Aus Blogs und Kanzleiseiten übernehmen wir nichts. Das ist keine Koketterie: Es ist in diesem Projekt zweimal vorgekommen, dass eine so übernommene Behauptung zurückgenommen werden musste.
Eigene Messungen statt Marktschätzungen. Die Zahlen zu Barrieren, Aufwand und Cookies stammen aus Läufen unseres eigenen Prüfwerkzeugs über echte, öffentlich erreichbare Auftritte. Datum, Umfang und Methode stehen im jeweiligen Beitrag. Wo eine Stichprobe klein ist, sagen wir das dazu — sie zeigt dann Streuung und Muster, nicht einen Marktdurchschnitt.
Keine Namen gemessener Auftritte. Wir nennen Branche und Zahl, nie die Domain. Eine Liste aus Namen und Fundstellenzahlen liest sich als Rangliste, und daraus wird schnell ein Urteil über ein fremdes Unternehmen. Das steht uns nicht zu: Eine automatische Prüfung erfasst nur einen Teil der Kriterien, und jede Messung ist eine Momentaufnahme eines einzelnen Tages.
Befundsprache statt Rechtsurteil. Wir beschreiben, was gemessen wurde. Wir sagen nicht, ob ein Auftritt gegen ein Gesetz verstößt — auch dann nicht, wenn es naheliegt. Und wir bescheinigen niemandem das Gegenteil: Ein Freibrief wäre genauso eine Rechtsaussage über ein fremdes Unternehmen wie ein Vorwurf.